Barschränke
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Hauskonzert im Wohnzimmer: ein Cello, zwanzig geliehene Stühle, eine Pause von fünfzehn Minuten. In dieser Viertelstunde entscheidet sich, ob der Abend gelingt – ob die Gläser griffbereit hängen, der Wein schon offen ist und niemand in der Küche nach dem Korkenzieher sucht. Ein Barschrank ist für genau diesen Moment gebaut: Geschlossen steht er als ruhiges Möbel an der Wand, geöffnet wird er zur kleinen Bar mit allem an einem Ort.
Bei Kadima Design findest Du Hausbars aus Akazie-Massivholz und dunklem Massivholz, in Handarbeit gefertigt – je nach Modell mit Weinfächern für liegende Flaschen, Halterungen für Stielgläser, Schubladen für das Barwerkzeug oder einer Deckplatte, die zu beiden Seiten aufklappt. Diese Seite zeigt, wie Du Stellfläche, Innenleben und Lieferung planst, bevor die Gäste kommen.
Ein Barschrank, oft auch „Hausbar“ genannt, ist ein Schrank mit Innenausbau für Getränke: Fächer, in denen Weinflaschen liegend ruhen, Leisten, in denen Stielgläser kopfüber hängen, hohe Fächer für Spirituosen und Schubladen für Korkenzieher, Flaschenöffner und Barlöffel. Ein Sideboard bietet Stauraum mit Böden und Schubladen, aber keine Einbauten für Flaschen und Gläser.
Ein Barschrank bündelt alles hinter Türen und ist meist schmaler als ein Sideboard; die Deckplatte dient beim Einschenken als Ablage. Wer seine Flaschen lieber offen zeigt, wählt ein Weinregal.
Die Breite in der Produktbeschreibung gilt für den geschlossenen Schrank. Bei Hausbars mit geteilter Deckplatte klappen beide Hälften zur Seite auf, und aus 65 cm werden rund 130 cm. Aufgeklappt entsteht eine Ablage für Shaker, Eiskübel und eine Reihe Gläser. Eingelassene Griffmulden in der Platte helfen beim Öffnen.
Auch die Türen brauchen Raum. Flügeltüren schwenken nach vorn aus; plane vor dem Schrank so viel Platz ein, dass Du mit geöffneten Türen bequem davorstehst und in die Fächer greifen kannst. Im Durchgang zwischen Esstisch und Wand wird das schnell eng.
In den Weinfächern ruhen die Flaschen waagerecht, damit der Korken feucht bleibt und nicht austrocknet. Stielgläser hängen kopfüber in Halteleisten unter dem oberen Boden, so fangen sie keinen Staub und sind mit einem Griff in der Hand. Hohe Fächer nehmen Spirituosen aufrecht auf, und je nach Modell sitzen an den Türinnenseiten schmale Ablagen für Tumbler, Bitter und kleine Flaschen.
Schubladen sind der Ort für das Barwerkzeug: Korkenzieher, Flaschenöffner, Barlöffel, Untersetzer. Bei mehreren Modellen halten Magnete die Türen geschlossen. Die genauen Fachmaße stehen im Maßbild der Produktgalerie; dort prüfst Du, ob Deine höchste Flasche hineinpasst.
Akazie zeigt eine lebhafte Maserung und einen warmen Ton, vom Honigbraun bis zum dunklen Braun. Dunkles Massivholz wirkt ruhiger und schwerer und passt zu Räumen mit dunklen Böden oder Ledermöbeln. Bei mehreren Modellen ist der Korpus mit rund 1,5 cm Materialstärke gebaut und mit Klarlack versiegelt: Die Lackschicht schließt die Poren, sodass verschütteter Wein an der Oberfläche bleibt und sich abwischen lässt. Wie die Oberfläche Deines Modells behandelt ist, steht in der Materialangabe auf der Produktseite.
Die Fronten geben den Charakter vor: schräg gesetzte Holzstücke, sechseckige Waben mit einzelnen Metallakzenten oder ein Kachelmuster. Weil jeder Schrank in Handarbeit entsteht, unterscheiden sich Maserung und Farbton von Stück zu Stück. Wer Akazie im ganzen Raum aufgreifen will, findet passende Sideboards aus Akazie.
Die Beine prägen den Charakter des Schranks. Schlanke, konisch zulaufende Beine aus pulverbeschichtetem Eisen in Gold, passend zu den Griffen, geben ihm einen Retro-Akzent. Schräg gestellte Holzbeine mit goldenen Metallkappen wirken weicher, vier Füße aus Holz ruhig und kompakt.
Für mehrere Modelle ist eine Belastbarkeit von bis zu 50 kg angegeben, genug für Eiskübel, Karaffe und eine Reihe Flaschen. Wo es eine Angabe zur Belastbarkeit gibt, steht sie auf der Produktseite. Bei einigen Modellen sitzen Anti-Rutsch-Noppen unter den Beinen und schützen den Fußboden.
Erstens: Nur die geschlossene Breite messen. Eine Hausbar mit aufklappbarer Deckplatte wächst von 65 auf 130 cm. Steht rechts ein Regal und links der Türrahmen, lässt sich nur eine Seite öffnen – miss die Wand für den geöffneten Zustand.
Zweitens: Die Bodenfreiheit nicht prüfen. Bei Modellen auf hohen Beinen bleiben rund 18 cm unter dem Korpus frei, andere stehen auf Füßen. Wer einen Saugroboter hat oder unter dem Schrank wischen will, schaut vorher ins Maßbild.
Drittens: Am Liefertag sofort voll einräumen. Massivholz reagiert auf den Wechsel vom Versand- zum Wohnklima. Plane 24 bis 48 Stunden Akklimatisierung am Aufstellungsort ein, damit sich das Holz an Raumtemperatur und -feuchtigkeit anpassen kann, bevor Flaschen und Gläser hineinkommen.
Viertens: Den Weg in die Wohnung unterschätzen. Hausbars kommen per Spedition bis zur Bordsteinkante, und das Paket wiegt bei manchen Modellen um die 50 kg. Organisiere vorab eine zweite Person für Treppe und Flur.
Barschränke kommen per Spedition – innerhalb Deutschlands wie jede Bestellung ohne Versandkosten.
Wer wenig Wandbreite hat, für Gäste aber Ablage braucht, wählt eine schmale Hausbar mit aufklappbarer Deckplatte. Wer den Schrank frei sichtbar ins Wohnzimmer stellt, wählt eine Front mit Charakter, etwa Waben oder schräg gesetzte Holzstücke. Wer ruhige, dunkle Töne mag, nimmt dunkles Massivholz. Und wer viel Barwerkzeug besitzt, achtet auf zwei Schubladen.
Daheim klingt ein Abend lange nach, wenn in der Pause nichts gesucht werden musste. Rund um die Hausbar ergänzen Bartische und Barhocker den Platz für Gäste; weitere Stauraummöbel aus Holz findest Du unter Massivholz-Sideboards und in der Übersicht Schränke.
Nein. Die Hausbars sind Möbel ohne Kühlung und ohne Klimatechnik; im Inneren herrscht Zimmertemperatur. Rotwein für die nächsten Wochen liegt dort gut. Weißwein und Sekt kühlst Du vor dem Servieren im Kühlschrank oder im Eiskübel.
Bei den Modellen mit Weinfach liegen 9 bis 10 Flaschen, je nach Modell; Angaben zu weiteren Flaschen stehen auf der Produktseite. Wie viele Spirituosen zusätzlich Platz finden, hängt von Form und Höhe der Flaschen ab. Für einen Abend mit Gästen reicht das gut; einen größeren Weinvorrat bewahrt man besser an anderer Stelle auf.
Ja. Im Esszimmer steht er griffbereit hinter dem Tisch, und der Wein muss zum Essen nicht aus der Küche geholt werden. In einer Wohnküche bekommen Gläser und Flaschen einen eigenen Platz neben den Küchenschränken. Auch Partyraum, Hobbyraum oder Arbeitszimmer passen. Wichtig ist ein trockener Standort mit etwas Abstand zu Herd, Spüle und Heizkörper.
Ja. Die Fächer nehmen ebenso gut Geschirr, Tischwäsche, Kerzen oder Gesellschaftsspiele auf, die Schubladen Servietten und Besteck. Die Gläserhalterung bleibt nützlich für Wein- und Sektgläser, die Du sonst im Küchenschrank stapeln würdest. So bleibt der Barschrank ein ruhiges Möbel, bis der nächste Anlass kommt.
Ein Barschrank verstaut alles geschlossen hinter Türen und bleibt fest an seinem Platz. Ein Barwagen ist offen und rollt in der Wohnung dorthin, wo gerade gefeiert wird – ans Sofa, an den Esstisch, in die Küche. Viele kombinieren beides: den Schrank als Vorrat, den Wagen für den Abend. Rollbare Modelle zeigt die Seite Servierwagen.