Bartische

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    „Daheim ist ein Gefühl" – und manchmal entsteht es im Stehen: beim schnellen Kaffee am Morgen, beim Apéro mit Freunden, beim Glas Wein, während in der Küche noch gerührt wird. Genau dafür ist der Bartisch gemacht – der hohe Tisch, der aus einer Ecke einen Treffpunkt macht. Bei Kadima Design findest Du Bartische und Stehtische in vielen Handschriften: Eiche im Skandi-Stil (rund oder quadratisch), rustikales Massivholz, die lange 160-cm-Stehtheke in Schwarz, dunkles Kiefernholz im Industriestil und sogar einen wetterfesten Outdoor-Stehtisch. Es ist die ungezwungene Bar-Atmosphäre guter Cafés und Weinbars – übersetzt für Dein Zuhause, zu Preisen, die bezahlbar bleiben.

    Dieser Überblick hilft Dir bei der Wahl: welche Höhe ein Bartisch wirklich braucht, welche Form zu Deinem Raum passt, welcher Stil zu Deiner Einrichtung gehört – und worauf Du bei Stabilität und Hocker-Abstimmung achten solltest.

    Bartisch, Stehtisch, Hochtisch: Wer ist wer?

    Die Begriffe gehen durcheinander, dabei ist die Logik einfach – sie folgt der Höhe. Der klassische Bartisch liegt bei etwa 100 bis 110 cm: An ihm sitzt man auf Barhockern mit 75–80 cm Sitzhöhe, wie an der Bar. Der Stehtisch teilt dieselbe Höhe, ist aber fürs Stehen gedacht – beim Apéro, an der Theke, auf der Feier. Und der Hochtisch um 90 bis 95 cm ist der Mittelweg: Tresenhöhe, an der sowohl Hocker (60–65 cm Sitzhöhe) als auch stehende Gäste funktionieren.

    Praktisch heißt das: Erst die Nutzung klären, dann die Höhe wählen. Wer täglich daran frühstückt, braucht Hocker und damit die passende Differenz von 25–30 cm zwischen Sitz und Platte. Wer vor allem Gäste empfängt, fährt mit dem reinen Stehtisch flexibler – kein Hocker nötig, kaum Platzbedarf, und alle Gäste bleiben angenehm in Bewegung. Die passenden Sitzpartner findest Du bei den Barhockern.

    Eiche im Skandi-Stil: hell, rund oder quadratisch

    Die Skandi-Linie ist das Herz der Auswahl: Bartische mit Eichenbeinen und heller Platte, als runder Tisch für die gesellige Ecke oder quadratisch für die klare Wand-Position – belastbar bis 50 kg und mit der freundlichen, nordischen Leichtigkeit, die helles Holz in jeden Raum bringt. Rund passt in die Ecke am Fenster und lädt zum Zusammenrücken ein; das Quadrat steht bündig an der Wand und nutzt kleine Flächen optimal.

    Der Skandi-Bartisch ist auch die Antwort auf die kleine Wohnung ohne Esszimmer: Zwei Hocker, ein heller Hochtisch am Fenster oder an der Kücheninsel – und der Essplatz braucht keinen eigenen Raum mehr, sondern nur zwei Quadratmeter mit Aussicht. Wer die Eiche-Optik in voller Tischhöhe sucht, findet sie bei den Esstischen; die quadratische Formwelt zeigen die quadratischen Tische.

    Rustikal, Industrial oder lange Theke: die Charaktere

    Daneben stehen die markanten Typen. Der rustikale Massivholz-Bartisch bringt Gewicht und Wärme mit – die stabile Konstruktion für die Wohnküche, in der der Tisch täglich arbeitet. Der Hochtisch im Industriestil aus dunklem Kiefernholz zitiert die Werkstatt-Ästhetik: kantig, ehrlich, perfekt zu schwarzen Metall-Hockern. Und die 160×80-cm-Stehtheke in Schwarz mit Holzplatte ist das Statement fürs offene Wohnen – eine echte Bar-Länge, an der vier bis sechs Personen stehen oder sitzen.

    Eine Sonderrolle spielt der Outdoor-Stehtisch: Ø 68 cm, wetterfeste HPL-Platte auf Aluminium – gemacht für Balkon und Terrasse, wo Massivholz an seine Grenzen käme. So deckt die Auswahl alle Einsätze ab, vom täglichen Frühstücksplatz bis zur Garten-Bar. Welche Hocker-Farbe dazu passt, zeigen die schwarzen und die Samt-Barhocker.

    Die Höhen-Abstimmung: Tisch, Hocker und Beinfreiheit

    Kein Bartisch-Kauf ohne diese Rechnung: Tischhöhe minus 25 bis 30 cm = Sitzhöhe des Hockers. Am 100–110er-Bartisch sitzen also Hocker mit 75–80 cm, am 90–95er-Hochtisch solche mit 60–65 cm. Höhenverstellbare Barhocker entschärfen die Frage – aber miss trotzdem nach, denn der Verstellbereich muss die Zielhöhe in der Mitte treffen, nicht am Anschlag.

    Dazu kommt die Beinfreiheit: Zwischen Hocker-Sitz und Tischunterkante (oder Zarge) brauchen die Oberschenkel Platz – gerade bei Tischen mit Unterbau oder Ablageboden lohnt der Blick aufs Detailmaß. Und plane 60 cm Tischkante pro Person ein: Am runden Ø-60–70-Tisch stehen zwei bis drei bequem, an der 160er-Theke vier bis sechs. So wird aus Tisch und Hockern ein Platz, an dem man wirklich gern lehnt.

    Wohin mit dem Bartisch? Die besten Plätze in der Wohnung

    Der Bartisch ist der Platzwunder-Spezialist. An der Kücheninsel-Wand ersetzt er die Frühstückstheke, am Fenster wird er zum Stehcafé mit Aussicht – die wohl am meisten unterschätzte Position der ganzen Wohnung. Im offenen Wohnbereich zoniert die lange Stehtheke zwischen Küche und Wohnzimmer, ohne wie eine Wand zu trennen: Man sieht sich über die Theke hinweg, man reicht sich Teller und Gläser, man bleibt während des Kochens im Gespräch.

    Und dann ist da der Mehrzweck-Trick: Ein Bartisch ist nebenbei ein hervorragender Steh-Arbeitsplatz. Wer im Homeoffice zwischendurch gern im Stehen arbeiten möchte, bekommt mit dem Hochtisch gleich beides – morgens die Schreibtisch-Alternative, abends die private Weinbar. Mit zwei Hockern aus der Hocker-Auswahl und einem Licht-Spot darüber entsteht ein Platz, der mehr kann als jede gleich große Kommode.

    Materialien ehrlich erklärt: Eiche, Massivholz, Kiefer und HPL

    Die Material-Spanne ist bewusst breit, weil die Einsätze es sind. Die Skandi-Modelle kombinieren helle Platten mit Eichenbeinen – das harte, geradfaserige Eichenholz ist die klassische Wahl für Beine, die täglich Stöße und Stuhlkanten wegstecken. Der rustikale Bartisch setzt auf durchgehendes Massivholz mit sichtbarer Maserung, das mit den Jahren Patina ansetzt und sich nachölen lässt. Das dunkle Kiefernholz des Industrial-Hochtischs bringt die ehrliche, kernige Werkstatt-Note.

    Und die HPL-Platte des Outdoor-Tisches? HPL (Hochdruck-Schichtstoff) ist das Material der Caféhaus-Terrassen: UV-stabil, kratzfest, regenfest – abwischen, fertig. Es fühlt sich kühler an als Holz, dafür kennt es weder Quellen noch Ausbleichen. So gilt die einfache Regel: Holz für drinnen und die Seele, HPL für draußen und die Saison – beides am richtigen Platz, und beide halten Jahre.

    Typische Fehler beim Kauf eines Bartisches

    Erstens: Höhe und Hocker getrennt kaufen, ohne zu rechnen. Tischhöhe minus 25–30 cm ist die Sitzhöhe. Wer Tisch und Hocker unabgestimmt bestellt, sitzt entweder beengt oder wie am Kindertisch.

    Zweitens: Stehtisch kaufen, aber Sitzplätze brauchen. Für tägliches Essen und längeres Sitzen gehören Hocker dazu – und damit die Höhen-Rechnung plus Fußablage. Der reine Steh-Apéro-Tisch ist schlicht ein anderes Möbel als der tägliche Frühstücksplatz mit Hockern.

    Drittens: Die Standfestigkeit unterschätzen. Ein hoher Tisch hat einen hohen Schwerpunkt – Säulenfuß und Gestell müssen satt stehen, besonders wenn man sich anlehnt. Achte auf ebenen Stand und prüfe bei Säulenmodellen die Größe und das Gewicht des Fußtellers.

    Viertens: Indoor-Holz auf den Balkon stellen. Massivholz und Dauerfeuchte vertragen sich nicht – für draußen ist die HPL-Aluminium-Variante gemacht. Umgekehrt wirkt der Outdoor-Tisch drinnen kühler als Holz: Material zum Einsatzort wählen.

    Fünftens: Den Laufweg an der Theke vergessen. Hinter einem besetzten Barhocker braucht es rund 90 cm bis zur Wand, damit man vorbeikommt. Die lange 160er-Stehtheke gehört deshalb an eine großzügige Raumkante, nicht mitten in den Durchgang.

    Service, Versand und Beratung

    • Kostenloser Versand: innerhalb Deutschlands ohne Mindestbestellwert, Lieferung gemäß Versandbedingungen – in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen für lagernde Artikel
    • Beratung täglich 10–23 Uhr: +49 30 92 141 411, per WhatsApp oder E-Mail – auch am Wochenende und an Feiertagen; wir helfen bei Höhe, Hocker-Abstimmung und Material
    • 30 Tage Wohn-Probe: Ein Bartisch zeigt seine Wirkung erst mit Hockern und im Alltag – nimm Dir die Zeit, Höhe und Platz im Raum zu erleben
    • Akklimatisierungs-Hinweis: Massivholz-Modelle (Eiche, Kiefer, rustikales Holz) 24 bis 48 Stunden im Wohnraum akklimatisieren lassen und nicht direkt an die Heizung stellen
    • Pflege-Empfehlung: Holzplatten mit leicht feuchtem Tuch reinigen und geölte Flächen ein- bis zweimal jährlich nachölen; HPL-Outdoor-Platte einfach abwischen; Gestelle trocken nachwischen
    • Faire Rückabwicklung – die Details stehen in den Rückgabe-Konditionen

    Welcher Bartisch der richtige ist, folgt Deinem Alltag: der runde Skandi-Eiche-Tisch für die Frühstücksecke zu zweit, das Quadrat an der Wand der kleinen Küche, die 160er-Theke fürs offene Wohnen mit Gästen, der Outdoor-Stehtisch für den Balkon-Apéro. Kläre Sitzen oder Stehen, rechne die Hocker-Höhe, miss den Laufweg – und frag uns, wenn etwas offenbleibt.

    Ein letzter Planungs-Gedanke: Der Bartisch ist eines der wenigen Möbel, das man nachträglich in eine fertige Wohnung stellen kann, ohne irgendetwas umzuräumen – er braucht keine Wandfläche wie ein Schrank und keinen Mittelpunkt wie ein Esstisch, sondern nur eine Kante, eine Ecke oder ein Fenster. Genau deshalb ist er das ideale „Nachrüst-Möbel" für alle, deren Wohnung eigentlich fertig ist und der trotzdem ein Treffpunkt fehlt.

    Daheim entsteht die Bar nicht aus dem Tisch allein, sondern aus dem Trio: ein Bartisch aus dieser Auswahl, zwei passende Barhocker – vielleicht in Samt – und warmes Licht darüber. So wird aus zwei Quadratmetern der Platz, an dem der Feierabend beginnt.

    Häufig gestellte Fragen

    Der klassische Bartisch liegt bei 100–110 cm (dazu passen Barhocker mit 75–80 cm Sitzhöhe), der Hochtisch bei 90–95 cm (Hocker mit 60–65 cm). Die Faustregel: Tischhöhe minus 25–30 cm ergibt die passende Sitzhöhe des Hockers.

    Die Höhe ist meist gleich (um 100–110 cm) – der Unterschied liegt in der Nutzung: Am Bartisch sitzt man auf Barhockern, der Stehtisch ist fürs Stehen gedacht (Apéro, Feier, kurzer Kaffee). Viele Modelle können beides; entscheidend ist, ob Du Hocker einplanst.

    Zum 100–110-cm-Bartisch passen Hocker mit 75–80 cm Sitzhöhe, zum 90–95er-Hochtisch solche mit 60–65 cm – höhenverstellbare Modelle decken beides ab. Stilistisch: schwarze Metall-Hocker zum Industrial-Tisch, helle oder Samt-Hocker zur Skandi-Eiche. Die Auswahl steht bei den Barhockern.

    Ja – der Outdoor-Stehtisch mit Ø 68 cm hat eine wetterfeste HPL-Platte auf Aluminiumgestell und ist für Balkon und Terrasse gemacht. Die Massivholz-Modelle gehören dagegen nach drinnen: Echtholz und Dauerfeuchte vertragen sich nicht.

    Rechne rund 60 cm Tischkante pro Person: An einem runden Tisch mit 60–70 cm Durchmesser stehen 2–3 Personen bequem, am quadratischen sitzen zwei, und an der 160×80-cm-Stehtheke finden 4–6 Personen Platz – stehend auch mehr.

    Sehr gut sogar – ein Hochtisch um 90–110 cm ist eine unkomplizierte Steh-Arbeitsplatz-Alternative fürs Homeoffice: morgens Laptop, abends Weinbar. Wer dauerhaft im Stehen arbeitet, achtet auf die zur Körpergröße passende Höhe (Ellenbogen etwa auf Plattenniveau).

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