Lowboards Massivholz
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Lowboards aus Massivholz sind die niedrige, breit lagernde TV- und Stauraum-Lösung fürs Wohnzimmer — anders als ein hohes Sideboard bleiben sie unter Augenhöhe und lassen den Fernseher und die Wand darüber zur Geltung kommen. Die Auswahl gliedert sich in drei Stil-Varianten: eine Modern-Linie aus Mango- und Akazie-Massivholz, oft mit Baumkante, Edelstahlbeinen oder Push-to-Open-Fronten, eine Industrial-Linie mit sichtbarem Metall-Gestell und eine warme Landhaus-Linie aus reinem Massivholz mit Stauraum-Fronten. Die meisten Modelle sind auf gängige Fernseher-Größen von 50 bis 70 Zoll ausgelegt und bringen Kabeldurchlässe, Schubladen und Schiebe- oder Drehtüren mit.
Material-ehrlich gesagt: Der Kern dieser Auswahl ist echtes Mango- und Akazie-Massivholz; einzelne Modelle in Eiche-Optik sind dagegen mit Eiche-Dekor furniert und damit keine Eiche-Vollholz-Stücke — das ist preislich attraktiv, sollte aber bewusst gewählt werden. Für andere Richtungen lohnt der Seitenblick: Lowboards als Gesamt-Kategorie, moderne Lowboards, Lowboards mit Metall sowie Sideboards aus Holz für die höhere Bauform.
Das prägende Material dieser Auswahl ist Mango- und Akazie-Massivholz. Beide sind robuste, mitteldichte Harthölzer mit lebendiger Maserung — Akazie warm-honigbraun mit kräftiger Zeichnung, Mango heller und gleichmäßiger. Jede Platte ist durch die natürliche Maserung ein Unikat.
Baumkante als Designer-Detail: einige Modelle tragen eine Baumkante — die organisch belassene Außenlinie des Stamms. Sie macht jedes Stück individuell und passt zu Modern- und Boho-Einrichtungen. Bei Haushalten mit kleinen Kindern lohnt der Blick auf glatte Kanten, da Baumkanten gelegentlich nachgeschliffen werden wollen.
Eiche-Dekor ehrlich eingeordnet: einzelne Lowboards in Eiche-Optik oder Schwarz sind mit Eiche-Dekor beschichtet, nicht aus Eiche-Vollholz. Das ist nicht minderwertig, aber ein anderer Aufbau: Dekor-Oberflächen sind unempfindlicher gegen Wasserränder, lassen sich aber bei tiefen Kratzern nicht abschleifen wie echtes Massivholz. Wer Vollholz möchte, greift zu den Mango- und Akazie-Modellen.
Pflege: Massivholz mit weichem, leicht feuchtem Tuch reinigen, stehende Nässe vermeiden und je nach Beanspruchung ein- bis zweimal jährlich mit Möbel-Holzöl auffrischen. Dekor-Flächen brauchen nur ein Abwischen. Wer das Holz im Raum weiterführen will, findet passende Sideboards aus Sheesham und Holz-Sideboards.
Der häufigste Auswahl-Fehler ist ein zu schmales Board unter einem großen Fernseher. Als Faustregel sollte das Lowboard mindestens so breit wie der Fernseher sein, besser 20 bis 40 cm breiter — so steht das Gerät sicher und wirkt nicht überdimensioniert.
Zoll in Zentimeter: ein 55-Zoll-Fernseher misst rund 123 cm in der Breite, ein 65-Zoll-Gerät rund 145 cm. Ein 140-cm-Lowboard passt also gut zu einem 55-Zoll-TV, ein 160-cm-Board zu 65 Zoll. Die Modelle dieser Auswahl reichen von kompakten Boards für 50 Zoll bis zu 160-cm-Stücken für 65- und 70-Zoll-Geräte.
Höhe und Sichtlinie: ein Lowboard hält den Bildschirm bewusst niedrig — ideal ist die Bildschirm-Mitte etwa auf Augenhöhe der sitzenden Person (rund 100 bis 110 cm ab Boden). Bei den meisten 40-cm-hohen Boards plus Standfuß-TV liegt man damit richtig; bei Wandmontage des Fernsehers lässt sich das frei justieren.
Platz für Soundbar einplanen: Wer eine Soundbar vor dem Fernseher platziert, sollte die Board-Tiefe und die freie Fläche vor dem TV-Standfuß mitdenken. Eine typische Soundbar ist 90 bis 120 cm breit und braucht eine freie Ablagekante; bei offenen Fächern darunter bleibt der Infrarot-Empfänger der Fernbedienung frei. Alternativ lässt sich die Soundbar unter einem wandmontierten Fernseher an die Wand hängen und das Lowboard bleibt allein für Technik und Stauraum.
Eine grundlegende Entscheidung ist die Montage-Art. In der Auswahl finden sich sowohl hängende (wandmontierte) als auch stehende Lowboards mit Füßen oder Sockel.
Hängende Lowboards: wirken leicht und schwebend, geben den Boden frei und erleichtern das Saugen und Wischen darunter. Sie brauchen eine tragfähige Wand — bei Massivholz plus Stauraum-Inhalt kommen schnell 30 bis 50 kg zusammen, daher sind Massivwand oder fachgerechte Schwerlast-Befestigung im Trockenbau Pflicht.
Stehende Lowboards: unkompliziert aufzustellen, ohne Bohren, und auch für Mietwohnungen mit strenger Wand-Regelung geeignet. Modelle mit Edelstahlbeinen oder schlankem Metall-Gestell wirken dabei fast so leicht wie hängende Boards, lassen sich aber jederzeit umstellen.
Entscheidungshilfe: hängend für einen cleanen, modernen Look und einfache Bodenpflege; stehend für Flexibilität, Mietwohnungen und schwere Bestückung. Reine Metall-Kombinationen führt auch die Kategorie Lowboards mit Metall.
Über das Material hinaus prägen drei Stil-Linien die Auswahl, die sich klar einem Wohnstil zuordnen lassen.
Modern: klare Linien, grifflose Push-to-Open- oder Schiebetür-Fronten, Edelstahlbeine und gelegentlich eine 3D-strukturierte Oberfläche. Passt zu aufgeräumten, zeitgemäßen Wohnzimmern. Mehr davon unter Lowboards Modern.
Industrial: Massivholz kombiniert mit schwarzem Metall-Gestell, oft mit Rattan-Fronten als handwerklichem Akzent. Passt zu Loft-, Boho- und Vintage-Einrichtungen mit Material-Mix.
Landhaus: reines Massivholz mit profilierten Fronten, Schutzlack-Versiegelung und rustikaler Maserung. Wirkt warm und klassisch und passt zu gemütlichen, ländlich geprägten Wohnzimmern. Wer einen schwarzen Farb-Akzent sucht, wird unter Lowboards Schwarz fündig.
Ein Lowboard ist mehr als eine TV-Ablage — es ordnet Receiver, Spielekonsole, Fernbedienungen und Medien. Die Stauraum-Konzepte unterscheiden sich deutlich.
Schubladen vs Türen: Schubladen eignen sich für Kleinkram, Kabel und Fernbedienungen; Türen mit Fächern für höhere Geräte und Medien-Sammlungen. Viele Modelle kombinieren beides plus ein offenes Fach für den Receiver, der freie Sicht zur Fernbedienung braucht.
Kabeldurchlass und Belüftung: Modelle mit Kabeldurchlass führen die Strom- und HDMI-Kabel sauber nach hinten ab; offene Fächer sorgen für die Belüftung von Receiver und Konsole, die im geschlossenen Schrank Wärme stauen würden. Wer viel Technik verstaut, achtet bewusst auf mindestens ein offenes Fach.
Soft-Close und Bedienkomfort: Push-to-Open- und Schiebetür-Mechaniken halten die Front griffllos und clean; Soft-Close verhindert das Zuschlagen. Diese Details entscheiden im Alltag oft mehr über die Zufriedenheit als die reine Optik.
Erstens: Board schmaler als der Fernseher. Ein 65-Zoll-TV auf einem 120-cm-Board wirkt kippelig und unproportioniert. Vor dem Kauf die TV-Breite messen und mindestens 20 cm Zugabe einplanen.
Zweitens: Eiche-Dekor mit Eiche-Massivholz verwechselt. Wer bewusst Vollholz möchte, prüft die Material-Angabe: Mango und Akazie sind in dieser Auswahl massiv, Eiche-Optik-Modelle sind dekor-beschichtet. Beides hat seine Berechtigung, sollte aber bewusst gewählt werden.
Drittens: Wandmontage ohne Tragfähigkeits-Check. Ein hängendes Massivholz-Lowboard plus Technik wiegt schnell 40 kg. Auf Trockenbau-Wänden ohne Schwerlast-Befestigung lockert sich die Montage mit der Zeit — die Wand vorab prüfen.
Viertens: Kein Kabel- und Lüftungskonzept. Receiver und Konsole im komplett geschlossenen Schrank ohne Durchlass stauen Wärme und die Fernbedienung funktioniert nicht. Mindestens ein offenes Fach oder einen Kabeldurchlass einplanen.
Fünftens: Stil-Bruch mit dem Wohnzimmer. Ein Industrial-Board mit schwarzem Metall in einem hellen Landhaus-Wohnzimmer wirkt deplatziert. Erst die Stil-Linie des Raums festlegen, dann das Lowboard in Modern, Industrial oder Landhaus passend wählen.
Die Wahl des richtigen Massivholz-Lowboards folgt der Fernseher-Größe, der Montage-Art und der Stil-Linie. Wer ein großes 65-Zoll-Gerät hat, plant mit mindestens 160 cm Breite; wer den Boden frei halten will, wählt ein hängendes Modell mit Schwerlast-Befestigung; wer Vollholz möchte, greift zu Mango oder Akazie statt Eiche-Dekor; und wer viel Technik verstaut, achtet auf offene Fächer und Kabeldurchlass.
Daheim wird wohnzimmer-zentriert komponiert, sobald Lowboard, Fernseher und übrige Möbel material- und stil-konsistent zusammenfinden. Für die weiteren Richtungen: Lowboards, Lowboards Schwarz und Wohnzimmermöbel aus Holz.
Plane das Board mindestens so breit wie den Fernseher, idealerweise 20 bis 40 cm breiter. Ein 55-Zoll-TV (rund 123 cm) passt gut auf ein 140-cm-Board, ein 65-Zoll-Gerät (rund 145 cm) auf 160 cm. Miss im Zweifel die tatsächliche Geräte-Breite inklusive Standfuß, da diese je nach Modell variiert.
Ja, das ist eine sehr saubere Lösung. Der Fernseher wird an der Wand montiert, das Lowboard übernimmt darunter Stauraum und Technik. Achte darauf, die Höhe der Wandhalterung so zu wählen, dass die Bildschirm-Mitte etwa auf Augenhöhe der sitzenden Position liegt, und führe die Kabel hinter dem Board nach unten.
Ein wandmontiertes Lowboard plus Technik kommt schnell auf 30 bis 50 kg. Massivwände aus Beton oder Ziegel tragen das mit passenden Dübeln problemlos. Bei Trockenbau-Wänden brauchst Du die dahinterliegenden Ständer oder spezielle Schwerlast-Hohlraumdübel. Im Zweifel die Wand fachkundig prüfen lassen, bevor Du bohrst.
Wähle ein Modell mit Kabeldurchlass in der Rückwand und führe die Strom- und HDMI-Kabel gebündelt nach hinten zu einer Mehrfachsteckdose. Geräte, die Wärme abgeben oder per Fernbedienung gesteuert werden, gehören in ein offenes Fach. Klett-Kabelbinder halten den Strang ordentlich und lassen sich später leicht erweitern.
Ja, Mango- und Akazie-Massivholz tragen das Gewicht eines Fernsehers problemlos. Bei warm werdenden Geräten wie Receivern oder Konsolen sorgst Du für Belüftung über ein offenes Fach und stellst sie nicht in einen luftdicht geschlossenen Korpus. Eine geölte Oberfläche ist unempfindlich, sollte aber vor stehender Nässe geschützt werden.
Das hängt von der Priorität ab. Eiche-Dekor ist günstiger, optisch gleichmäßig und unempfindlich gegen Wasserränder, lässt sich bei tiefen Kratzern aber nicht abschleifen. Massives Mango oder Akazie ist hochwertiger, reparierbar und einzigartig in der Maserung, dafür preislich höher. Für stark beanspruchte Familien-Wohnzimmer kann Dekor pragmatisch sein, für ein langlebiges Einzelstück lohnt Vollholz.